Zeit für Veränderungen…

Hallo Werte Besucher,

seit meinem letzten Update ist einige Zeit vergangen…ich berichtete das ich auf der Suche nach einer besser bezahlten und weniger zermürbenden Arbeit bin.

Gesagt, getan – ich hatte mich vor einiger Zeit bei einem größeren Mittelständischen Unternehmen in Gera beworben. Die Bewerbung hat gleich ein Kumpel von mir mitgenommen. Ich dachte bereits dass es nichts mehr wird, als der erhoffte Anruf mit Telefoninterview kam.

Nachdem 15 min vergangen waren und mein Arm auch langsam schwer wurde, bin ich der Einladung zum Vorstellungsgespräch gefolgt.

Der Termin wurde von uns auf den 30.06.2009 gelegt. Da ich glücklicherweise an diesem Tag Urlaub bekommen habe (Danke Christian! ;-)) konnte ich diesem Termin auch erfolgreich Folge leisten.

Der Tag gestaltete sich für mich eigentlich ziemlich einfach, nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es zu einem kurzen Rollenspiel, wo potentielle Kunden von einer Winterreise überzeugt werden sollten (im Sommer!)…ich hab die Winterreise verkauft!

Am Ende dieser 2 Stündigen Prozedur hieß es man werde mir Zeitnah Bescheid geben…ich dachte schon – das wars ;). Denn wer bei der Sitel GmbH in Dessau arbeitete weiß was Zeitnah bedeutet. Dieses Unwort sagt Garnichts aus. Zeitnah können 2 Wochen, 2 Tage aber auch 2 Stunden bedeuten. Umso mehr war ich überrascht als der Anruf auch 2 Stunden später auf meinen IPhone eintrudelte.

“Herr P., können Sie am Montag anfangen?”…natürlich nicht, ich habe ja schließlich auch eine gewisse Kündigungsfrist einzuhalten. Der nächste Starttermin ist erst am 17.08. – also legten wir den Termin für den Start im Einvernehmen uns beider auf diesen Tag.

Bis dahin sollte der Vertrag per Post kommen. Bis jetzt ist keiner in meiner Postbox zu finden gewesen. Mehrmals rief ich die zuständige Mitarbeiterin an, was denn los sei. Die Antwort war jedes Mal eine andere: “Vertrag wird in der Zentrale überarbeitet”, “HR Chefin nicht da”. Bla, bla, laber, sülz. Heute war der nächste Anruf…diesmal hatte der Betriebsrat noch nicht sein ok gegeben.

Die nächste Sitzung des Betriebsrates ist diesen Donnerstag…ich werde berichten.

Geduld ist bekanntlich eine Tugend.

Vor einiger Zeit, berichtete ich über das Verhalten der Deutschen Endkunden, dass je nach Wetter und Mondphase unterschiedliche Verhaltensweisen aufweist. Es ist tatsächlich so. Letztens war Vollmond und die Anrufer wiesen tatsächlich Verhaltensauffälligkeiten auf, die sich in mangelnden Intellekt und technischem Verständnis bemerkbar machten.

Nicht dass es immer so wäre. Aber dieser Tag war die Hölle -> “Ey alda, wo muss ich dat kabel neinstecken??”

An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an den Avaya Ingenieur der an eine Implementierung der Stumm-Taste am Telefon gedacht hat.

Unlängst wurde ich wieder angenehm überrascht, als ein Prekariatsangehöriger anrief und mir, mit seiner dezenten Art fast einen Tinnitus verpasst hatte.

Kunde: “Auf meinen Drucker ist ein Übersetzungsfehler!”

Ich: “Das ist natürlich ärgerlich, sehr unschön.” (Wer mich kennt, weiß meine Art, Empathie auszudrücken zu schätzen ;-)).

Kunde: “Was sagen Sie dazu??”

Ich: “Ist mir egal.”

Kunde völlig Baff und Fassungslos: “Wie jetzt? Geht’s noch?!”

…lol..wieder einen Kunden glücklich gemacht.

Zwischenzeitlich hab ich meinen Telekom Anschluss und meine Wohnung in Dessau-Roßlau gekündigt. Die Telekom prophezeite mir ein Vertragsende das irgendwann im Januar 2011 liegt. Super.

Meine Wohnung werde ich dann auch erst Anfang Oktober aufgeben können, Dank 3 Monatiger Frist.

Zwischenzeitlich wurden natürlich einige Bewerbungen auf den Post und EMail Weg gebracht. Eine hat sich also Hoffnungsvoll erwiesen – allerdings nur anfangs. Von bekannten erfuhr ich das ein Systemadministrator gesucht wird – gesagt, getan – Bewerbung geschrieben und versandt. Kurze Zeit später kam auch der Anruf zum Vorstellungsgespräch.

“Wir melden uns Ende dieser Woche.”

Klar. Der Anruf kam natürlich nicht. Erst nach barmherzigen Nachfragen meinerseits, bekam ich die Antwort: “Stelle ist besetzt.”

Tja und wieder ist eine Blubber blase in der Sommersonne zerplatzt.

Hatte ich von meiner Bewerbung in Brüssel berichtet?  Nein, dann werde ich dies noch nachholen…

Ein Teil unseres Projektes (Händlerbetreuung), wird zum 01.09.2009 seine Tätigkeit im Nahen Osten und Belgien weiter verrichten. Da in diesem Projekt noch Deutschsprachige Mitarbeiter gesucht werden, hatte ich einfach mal eine Bewerbung zu dieser Niederlassung gesendet.

Es kam tatsächlich soweit das Telefoninterviews auf Englisch mit mir und den anderen Bewerbern durchgeführt wurden.

Schlussendlich sollte heute die erhoffte Antwort kommen. Leider bekam mein Teammanger bis dato auch nicht mehr Infos.

We shall see.

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